Fächerahorn, Rhododendron und Azaleen (ehem. sachiko.homelinux.com)

Winterzeit im Gemüsegarten

Durch die niedrigen Temperaturen ist das Wachstum des Gemüses ins Stocken geraten. Die im Herbst gesteckten Zwiebeln, die verschiedenen Salate und Erdbeerpflanzen haben sich unter der leichten Schutzfolie jedoch vor dem Kälteeinbruch ansehnlich entwickelt.
Jedenfalls kann bei frostfreiem Wetter Salat aus dem eigenen Garten geholt werden. Vit, der kleinblättrige Wintersalat, macht seinem Namen alle Ehre und sieht so aus wie er heißt, fit eben. 🙂
Aufgrund der kleinen Blätter beansprucht er beim Putzen allerdings etwas mehr Zeit.

Hier nun einmal ein Blick in den Gemüsegarten:

Januar im Gemuesegarten

Von rechts nach links ist unter der Schutzfolie folgende Bepflanzung:
rechtes Beet: vorne Vit, hinten rechts italienische Petersilie
mittleres Beet: vorne Erdbeeren und Steckzwiebeln, hinten Asia-Salat
linkes Beet: vorne ist frei und hinter stehen frühe Möhren

Bei weniger feuchtem Wetter darf die Fahrspur noch beseitigt werden. 😉

Jetzt im Januar beginnt die weitere genauere Planung für die Bepflanzung im kleinen Gemüsegarten. Einige Pflanzkartoffelsorten und Aussaten sind bereits bestellt worden. Nun kam auf die Vorbestellung die Rückmeldung über die lieferbaren Pflanzkartoffeln. Eine Sorte, die gute alte Linda, ist im Bio-Handel allerdings nicht mehr erhältlich. Wer hiervon noch eigene Saatkartoffeln hat, sollte mit ihnen pfleglich umgehen. 🙂
Für den Beginn des Vorziehens der Samen ist es allerdings noch zu früh. Hier heißt es also noch abzuwarten.

Dezember Daten und Jahresverbrauch 2007

Allen Lesern wünschen wir ein frohes neues Jahr 2008!

Erst vor wenigen Stunden hat sich das Jahr 2007 verabschiedet. Nun ist das erste volle Jahr mit der Erfassung des Verbrauches unseres Hauses erreicht.

War der Dezember zu Beginn noch mild, so änderte sich das Wetter und hier gab es frostige Temperaturen. Also kein Vergleich zu dem vorangegangenem Jahr 2006. Aufgrund dieser Temperaturen ergab sich ein gesamter Gasverbrauch von 138m³ oder 1315,554 kWh. Ein Spitzenwert in der Jahresanalyse, der das Gesamtergebnis mit 15,8% sehr beeinflusst hat.
Auch ließ sich die Sonne kaum durch den mit Wolken bedeckten Himmel sehen. Die Solaranlage brachte es gerade einmal auf 39 Stunden für die Warmwasser-Unterstützung. Dafür lief die Heizung insgesamt 209 Stunden, damit es nicht kalt wurde. Die Raumtemperaturen lagen dabei über 21°C. Trotz aller Sparsamkeit, frieren wollen wir nicht. Geringer temperiert sind der Flurbereich und der Keller. Aber auch dort möchte ich nicht frieren. 🙂

Dezemberverbrauch_Kubikmeter Dezemberverbrauch_kWh

Die Jahresbilanz 2007
Nach einem stürmischen Jahresbeginn, folgte ein verregneter Sommer und ein an Temperaturen frostiger Dezember. Das Wetter zeigte sich also mit allen seinen Facetten gegenüber einem doch sehr milden Jahr 2006. Dieses hinterließ naturgemäß seine Spuren beim Heizbedarf als auch in der solaren Ausnutzung.
Im gesamten Jahr 2007 sind für die Versorgung mit Warmwasser und Heizung 853m³ Gas verbraucht sowie etliche Stunden Sonnenschein genutzt worden.
Die Energieleistung des Gasanteils beträgt 8131,649 kWh insgesamt, was einem Jahresergebnis von 34,2 kWh/m²a entspricht. Für ein einfaches Niedrigenergie-Haus erscheint dieser Wert akzeptabel.
Bei der Umrechnung in Primärenergie ergeben sich folgende Ist-Werte: 8969,209 kWh oder 37,7 kWh/m²a.
Laut EnEV dürfen es insgesamt 77,1 kWh/m²a sein, davon für den Heizbedarf 57,42 kWh und für Warmwasser 12,5 kWh. Bitte beachten: EnEV-Werte sind Allgemein-Vergleichbarkeitswerte im Baurecht!! Hier dienen sie mir nur dazu deutlich zu machen wie krass Abweichungen nach oben oder unten möglich sein können bzw. der Vermittlung welche Aussagekraft wirklich dahinter stecken könnte.

Hier nun die einzelnen Grafiken zum Jahresverbrauch:
Zusammenstellung der einzelnen Monate
Jahreswert_monatlich

Aufschlüsselung nach Kalenderwochen
Jahrestabelle_woechentlich

Der jeweilige Monatsverbrauch bezogen auf die beheizte Fläche (Sommermonate für Warmwasser)
Jahrestabelle_kwh_qm

Der Stromanteil für die Pumpen kann nur anhand der angegeben Wattleistung über die Betriebsstunden ermittelt werden. Demnach wären es ca. 145,45 KWh für die Heizungspumpe und 174,98 KWh für die Pumpe des Solar-Kreislaufes verbraucht worden. Insgesamt 320,43 KWh in diesem Jahr. Da dieser Verbrauch jedoch im gesamten Stromverbrauch untergeht und nicht genau ermittelt werden kann, ist die Berücksichtigung in den Berechnungen nicht erfolgt.

Gemüsegarten 2008

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Winterliche Impressionen

Der zum kalendarischen Winterbeginn am morgigen Tag ein paar Bilder. Schnee ist bisher noch nicht in unserem Bereich gefallen. Dafür gibt es hier Frost, der nun schon seit einigen Tagen anhält.

Winter_1 Winter_4

Winter_2 Winter_3

Winterdeko_1 Winterdeko_2

Will auch mein Geld zurück haben!

Jeder, der ein Haus baut oder gebaut hat oder kauft oder gekauft hat, stellt die Finanzierung meistens nicht nur auf einen Fuß, sprich ein Kreditvertrag mit einem Kreditinstiut. Häufig werden dafür auch Bausparverträge eingesetzt.

Damit die Bausparkassen einem Kunden das Bauspardarlehen zur Verfügung stellen möchten sie in der Regel ein Wertgutachten. Dieses lassen sie sich mit einer Gebühr dann vom Kunden entlohnen.

Nun gibt es in der Süddeutschen Zeitung vom 13.11.2007 den Bericht wonach

Laut eines Urteils des Landgerichts Stuttgart (AZ 20 O 9/07) ist es aber unzulässig, dass Bausparkassen ihren Kunden diese Gebühren in Rechnung stellen.

Jetzt sehe ich nicht nur blau, sondern auch, dass einige blaue DM-Scheine sowie Euros wieder in meinem Protomonaie landen könnten. 🙂
Da werde ich doch gleich mal bei den nun gelb gewordenen Unternehmen meine Ansprüche geltend machen.

Bevor nun eine riesige Klagewelle auf die Unternehmen zurollt, wäre eine Handlung wie sie seinerzeit von den Sparkassen bei den ungerechtfertigt berechneten Zinsen vorgenommen wurde, doch wünschenswert. Da gab es ohne Murren oder Anspruchsstellung der betroffenen Kunden ja auch das Geld zurück.

Schön wäre es gewesen, solch einen Bericht auch in den hier örtlichen News zu finden. Die NW-News vom 13.11.2007 berichten darüber, wie Bausparer von „windigen Personen“ ausspioniert wurden.

Neue Heizung oder das unbekannte Wesen

Die neuen Anlagen verfügen über eine Kommunikationszentrale. Diese zeigt an, was die Heizungsanlage macht oder auch nicht.

Schwierig wird es nur, wenn sie keine Fehlermeldung bringt, aber trotzdem nicht richtig funktioniert. So etwas macht sie gerne zu Zeiten, an denen der Heizungsinstallatuer seinen Feierabend oder das Wochenende genießen möchte.

Was macht der Besitzer? Griff zum Telefon oder warten bis zum nächsten Arbeitstag oder beim Haustechnikdialog-Forum vorbeischauen, um dem örtlichen Installateur seine Freizeit genießen zu lassen?

Zur Erhöhung des eigenen Wärmeempfindens wird als erste Maßnahme die Suchrunde nach den Heizungsunterlagen gestartet. Anschließend folgt eine Trimm-Dich-Runde von der Anzeigentafel im Wohnzimmer in den Heizungskeller und zurück, um die angezeigten Daten zu vergleichen. Dabei stellt sich heraus, die LED-Anzeige für Warmwasser-Vorrangschaltung leuchtet an der Heizung, aber oben am Display sind brav die LEDs für den Tagesbetrieb und die Automatik am leuchten. Die LED für Warmwasserbereitung hüllt sich ins Dunkel.
Damit die kleinen grauen Gehirnzellen auch nicht frieren müssen, haben sie nun auch eine Denksportaufgabe: Wieso leuchtet unten an der Heizung die eine LED und oben nicht?
So beschäftigt man sich mit dem vielen Lesestoff in den Beschreibungen zur Anlage, aber findet nichts was dieses erklärt.
Also gibt es eine weitere Denksportaufgabe: Kann man sich vorübergehend damit behelfen, dass man die einprogrammierte Warmwassertemperatur unter die an der Heizungsanlage angezeigten absenkt, damit die Heizung wieder den Wasserkreislauf für die Heizkörper erwärmt?
Wie heißt es so schön: Versuch macht klug. Also wird die Absenkung am Display vorgenommen und dann geht es in Heizungskeller zum Beobachten.
Gespannten Blickes werden die LEDs betrachtet und siehe da, auf einmal verlischt die Warmwasser-LED und die Heizungs-LED sowie Zündflämmchen-LED leuchten. Wieder aus dem Keller hoch und zu den Heizkörpern hin. Ventile voll aufdrehen und warten. Bereits nach kurzer Zeit kommt tatsächlich wieder Wärme an.
Okay, denkt sich der geneigte Besitzer. Da war wohl etwas am haken und es funktioniert wieder alles. Die Heizungsanlage versieht wieder still ihren Dienst.

Ein paar Tage später überlegt sich die Heizung wieder in der Vorrang-Schaltung für das Warmwasser hängen zu bleiben.
Auf Grund der vorherigen Erfahrung macht der Besitzer also wieder dasselbe. Doch dieses Mal gibt sich die Heizungsanlage noch geheimnisvoller. Sie zeigt gar nichts mehr an. Nur oben am Display leuchten wie immer die LEDs für Automatik und Tagesbetrieb.
Was nun? ist die nächste Denksportaufgabe für die kleinen grauen Zellen, denn es ist wieder einmal Wochenende. Dann wird der Versuch der Benutzung des Hauptein- und ausschalters gestartet. Siehe da – die Heizung lässt sich bewegen wieder ordentlich ihre Arbeit aufzunehmen.

Dieses dubiose Verhalten der Heizung gefällt dem Besitzer nicht und am nächsten Tag macht er sich auf zu seinem Installateur. Dort trägt er das Verhalten seiner Anlage vor und es wird am Nachmittag nun eine Wartung vorgenommen.
Gerne möchte der Besitzer nun dem Installateur das geheimnisvolle Verhalten seiner Heizung zeigen, doch was macht diese? Nun, sie macht das was sie soll. Schaltet ganz brav um von Warmwasser-Vorrang in den Heizungsbetrieb. Der Besitzer ist leicht angeschlagen, der Installateur denkt im Stillen: Der spinnt! Ist doch alles in Ordnung!
Tja, was soll’s, dem Geheimnis des merkwürdigen Verhaltens ist so also nicht bei zu kommen.

Erst als der Besitzer sich am nächsten Morgen zur Enstaubungsaktion von den vorherigen Arbeiten im Keller entschließt, fällt ihm der Temperaturfühler aus seiner Einschubvorrichtung vor die Füße. Ordentlich wird er zusammen mit seinen Haltern wieder eingesteckt. Die meterlangen Kabel des Fühlers bekommen zusätzlich festen Halt. Jetzt kann nicht mehr die Schwerkraft an dem Fühler ziehen und ihn aus seiner Position herausholen. Die Anlage versieht nun wieder einwandfrei ihren Dienst.

Die Heizung, das unbekannte Wesen, hat also doch noch ihr Geheimnis über ihr merkwürdiges Verhalten preisgegeben. Beim nächsten Mal, was hoffentlich nicht sobald sein wird, heißt es für den Besitzer wie beim Computer: Überprüfen Sie den festen Sitz aller Anschlüsse!

Verbrauch November

Dieser November hatte es in sich, trüb, nass und kalt. Die Temperaturen lagen an einigen Tagen um die 0° Celsius und leicht darunter. Das trieb unseren Verbrauch hoch. Zusätzlich gab es noch eine Betriebsstörung, die den Verbrauch an diesem Tage auf das Doppelte ansteigen ließ. 🙁

Für Heizung und Warmwasser sind diesen Monat 116m³ oder 1105,828 kWh durch den Zähler gerauscht. Die Heizungsanlage hat 180 Betriebsstunden benötigt. 21 Stunden sind von der Solaranlage zur Warmwasserbereitung beigetragen worden.

So sieht in diesem Monat die grafische Darstellung aus:

Kubikmeter-Verbrauch kWh-Verbrauch

Monatsverbrauch 2007

In den folgenden Monatstabellen können der jeweilige Tagesverbrauch an Gas in Zusammenhang mit den jeweiligen Tageshöchst- und Tagesniedrigstemperatur nachgesehen werden. Es sind leider nicht immer alle Temperaturangaben vorhanden.
Was nicht erkennbar ist, ist der Einfluss der Solaranlage auf den Gasverbrauch für die Warmwasseraufbereitung.

Gut zu erkennen ist jedoch, wenn es draußen kalt ist und die Fenster auf Kippe stehen. Bei ähnlichen oder gleichwertigen Temperaturbedingungen mit richtiger Lüftung (Heizungsthermostat auf 0 und Fenster vollständig geöffnet) ergibt sich ein geringerer Verbrauch.
Solche Tabellen helfen also zur Kontrolle.
Auch fällt sofort auf, wie hoch der Verbrauch ist, wenn es einmal in der Anlage harkt. Hier ist so ein Fall am 16. November ersichtlich. In der Nacht wird in den frühen Morgenstunden Warmwasser nachgeheizt. An diesem Tag erfolgte jedoch nicht die Umstellung von der Warmwasser-Vorrangschaltung zurück in den normalen Heizmodus. Dadurch wurde es im Laufe des Tages kühl im Haus und die Raumtemperatur sank auf 18,8°C ab. Erst durch diese Kühle fiel überhaupt auf, dass etwas nicht stimmte. Einzig auffällig war, dass um 11 Uhr morgens seit dem vergangenen Abend 7m³ Gas durchgelaufen sind. Gegen 17 Uhr ist dann die Temperatur für Warmwasser von 60°C auf 55°C verändert und die Heizung sprang wieder an. Also alle Ventile auf volle Leistung zum Erreichen der normalen Raumtemperatur von 21°C.
Um 18 Uhr ergab sich daher für den 16. November 9m³ Gasverbrauch. Erst zwei Stunden später war die übliche Raumtemperatur wieder erreicht.

Januar Februar

Maerz April

Mai Juni

Juli August

September Oktober

November Dezember

Die vollständige Tabelle für November sowie die Dezember-Tabelle wird hier noch eingefügt.

Update 01.12.2007:
Das vorläufige November-Diagramm ist ersetzt worden.

Update 21.12.2007:
Das vorläufige Dezember-Diagramm ist eingefügt worden.

Update 01.01.2008:
Nun ist das endgültige Dezember-Diagramm eingefügt.

Krokus sativus oder der Safran-Krokus

Die Safran-Krokusse habe ich in zwei Schalen gepflanzt. Zunächst schoben sich langsam die Blätter hervor. Anschließend auch die Blüten.
Leider sind die Blüten wegen des Regenwetters auch schnell matschig. Dennoch habe ich sie gepflückt und trockne den Safran.

Hier nun die Bilder vom Safran-Krokus:

Safran-Krokus-Blätter Safran-Krokus-Blüten

Eine Nahaufnahme der Blüten

Nahaufnahme

Wegen des feuchten Wetters kommen die beiden Schalen nach dem Verblühen der Krokusse in ihr Überwinterungsquatier. Sie mögen es halt nicht so nass.

Monatsverbrauch Oktober

In diesem Monat ist die Temperatur an einigen Tagen schon um die 0° C gefallen. Dieses macht sich auch in unserem Gasverbrauch mit 79 Kubikmetern oder 753,107 kwH bemerkbar.
Die Betriebsstunden für die Solaranlage belaufen sich auf 2.115 Stunden, davon 103 Stunden im Oktober für die Unterstützung der Warmwasserbereitung. Auch die Heizungsanlage hat 158 Stunden für Wärme und Warmwasser gelaufen. Ihre gesamten Betriebsstunden betragen 1.322 Stunden.
Hier nun die grafische Darstellung über den Gasverbrauch.

Oktober-Verbrauch

Oktober-2-Verbrauch